Zeche Ewald
Die Zeche Ewald war ein Steinkohlen-Bergwerk in Herten/Westfahlen. Die Abteufarbeiten für den Schacht 1 begannen im Jahre 1872. Erst viele Jahre später 1876 wurden in 464m Tiefe ein abbauwürdiges Vorkommen aufgeschlossen und 1877 wurde dort mit der Förderung begonnen. 1892 war Schacht 2 förderbereit, dessen Abteufarbeiten 1888 begannen. 1895 folgten in Gelsenkirchen-Resse die Schächte der Zeche Ewald 3/4. Im Katzenbusch wurde ein fünfter Schacht abgeteuft. 1911 wurde Schacht 6 aufgefahren der schon 1912 in Betrieb ging. Im Zweiten Weltkrieg stiegen die Förderanforderungen so an, dass die Abteufarbeiten für einen zentralen Förderschacht (Schacht 7) ausgenommen wurden. Am 28.04.2000 wurde das letzte Kohlegefäß aus Schacht 7 gezogen und der Betrieb eingestellt. Das Bergwerk Ewald weist außer seinem markanten und besonders von der A2 aus weit sichtbaren 3 verschiedenen Fördergerüsten noch ein anders unübersehbares Merkmal auf. Seine riesige Haldenlandschaft (66.000m²). Sie bildet zusammen mit der Halde Hoheward mit ca. 220 ha die größte Haldenlandschaft Europas. Der Kippenbeginn der Halde Hoppenbruch, deren Krone mittlerweile eine Windkraftanlage ziert, ist 1978 zu verzeichnen. Bis zur Fertigstellung 1991 wurden hier 32 Millionen Tonnen Bergmaterial abgeladen.
Zeche Ewald
Ewaldstraße 261
45699 Herten
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