Henrichshütte

Henrichshütte ist ein ehemaliges Hüttenwerk in Hattingen und wird heute als Museum betrieben. Henrichshütte wurde am 13. Oktober 1854 durch das königliche Oberbergamt zu Dortmund konzessioniert. Der Name Henrichshütte entstand aufgrund des Vorschlages des ersten Hüttendirektors Carl Roth. Henrichshütte wurde nach dem Grafen Henrich zu Stolberg-Wernigerode ( 1772-1854 ) benannt. Gegen großen Widerstand wurde 1987 im Zuge des allmählichen Niedergangs der Kohle- und Schwerindustrie im Ruhrgebiet der letzte Hochofen der Henrichshütte stillgelegt. Der Hochofen II wurde nach China verkauft und 1990 demontiert. 1993 wurde das Stahlwerk geschlossen. Der Schmiedebetrieb der Henrichshütte nutzte danach noch einige Jahre Teile des alten Stahlwerks mit einem LD-Konverter und 2 Elektrolichtbogenofen. 2004 wurde dann auch der letzte Teil der Henrichshütte geschlossen. Heute ist das 70.000m² große Gelände der Henrichshütte neben einigen neuen Gewerbesiedlungen und neuen Parkflächen einer der acht Standorte des LWL-Industriemuseums. Die vor 150 Jahren gegründete Henrichshütte steht für den Beginn, der Blütezeit und dem Niedergang der Schwerindustrie im Ruhrgebiet.
Weblinks:
Route-Industriekultur, Wikipedia, LWL-Industriemuseum


Öffnungzeiten
Di – So 10.00 – 18.00 Uhr (Einlass bis 17.00 Uhr)
Fr 10.00 – 21.30 Uhr          (Einlass bis 20.30 Uhr)

LWL-Industriemuseum – Henrichshütte Hattingen

Werksstraße 31-33
45527 Hattingen

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