Alsumerberg
Der Alsumer Berg, ist eine ehemalige Schutthalde, die sich in Duisburg ca. 50 Meter über den Rhein erhebt. Ursprünglich fand sich an der Mündung eines Emscherarmes das Schiffer- und Fischerdörfchen Alsum. Ab 1892 nutze die Steinkohlenzeche Gewerkschaft Deutscher Kaiser den dortigen Hafen zum Verladen von Kohle. Durch Bergsenkungen sank das Gebiet gegenüber dem Rhein immer weiter ab, der Kohlehafen wurde im Winter 1925/1926 durch ein Rheinhochwasser zerstört und anschließend mit Abraum verfüllt. Der Schiffsbetrieb wich in den nördlich gelegenen Hafen Schwelgern aus. Im zweiten Weltkrieg wurde der Ort Alsum fast völlig zerstört und anschließend nicht wieder aufgebaut. Die Stadt Duisburg nutzte das Gelände einerseits zur Ablagerung von Schutt und Kriegstrümmer und andererseits als Erweiterungsfläche für die Industriebetriebe.Vom Alsumer Berg hat man den interessantesten Rundblick, der sich im Ruhgebiet erleben lässt. Blick auf die Industriekulisse des Stahlwerkes und die Kokerei Schwelgern ( Hamborner Ofengruppe ), auf das Stahlwerk Bruckhausen (von ThyssenKrupp), zum Kraftwerk Duisburg-Walsum sowie auf die Werksanlagen von Fritz Schupp, dem deutschen Industriearchitekten. Im Westen erblickt man hinter dem Rhein, der nach Norden fliesst, das ländlich geprägte Land des Niederrheins.
Alsumer Berg
Alsumer Steig
47166 Duisburg
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