Duisburg

Die kreisfreie Stadt Duisburg liegt zugleich am Niederrhein und am westlichen Rand des Ruhrgebietes. Die Halbmillionenmetropole ist die fünftgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens, die fünfzehntgrößte Stadt Deutschlands und ein Oberzentrum  am Niederrhein. Sie gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf. Zusammen mit anderen Städten des Ruhrgebiets (RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas) ist sie Kulturhauptstadt Europas. Die an der Ruhrmündung und dem Ausgangspunkt des historischen Hellwegs  gelegene Metropole entwickelte sich bereits im Mittelalter zu einem urbanem Handelszentrum, verlor jedoch im 13. Jahrhundert auf Grund der Verlagerung des Rheins, die die Stadt vom Strom abschloss, erheblich an wirtschaftlicher und politischer Bedeutung. Im 19. Jahrhundert wuchs sie wegen ihrer günstigen Lage entlang des Rheins und der Nähe zu den Kohlelagerstätten im Ruhrgebiet auf der Basis der Eisen und Stahl erzeugenden Industrie zu einem bedeutenden Industriestandort.Der Hafen mit seinem Zentrum im Stadtteil Ruhrort gilt als der größte Binnenhafen der Welt[2]. Er prägt das Bild der Stadt genauso wie die Eisen- und Stahlindustrie. Fast ein Drittel des in Deutschland erzeugten Roheisens stammt aus den acht[3] Duisburger Hochöfen[4] . Die traditionelle Stahlproduktion und Metallverarbeitung in Duisburg konzentriert sich zunehmend auf die Erzeugung von High-Tech-Produkten. Durch diesen seit den 1970er Jahren anhaltenden Strukturwandel (Stahlkrise) leidet die Stadt durch den Rückgang des Arbeitskräftebedarfs insbesondere in der Montanindustrie seit Jahrzehnten unter einer der höchsten Arbeitslosenquoten Westdeutschlands. Mit der Gründung der Gesamthochschule Duisburg im Jahr 1972 – die mittlerweile in der Universität Duisburg-Essen aufgegangen ist – hat Duisburg auch als Wissenschafts- und Hightech-Standort an Profil gewonnen. Gleichzeitig bleibt die Logistik ein wichtiges ökonomisches Standbein der Stadt am Schnittpunkt von Ruhrgebiet und Rheinschiene.
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Wikipedia
Persönlichkeiten der Stadt Duisburg:
  • 1779, 20. November in Ruhrort, Franz Haniel, † 24. April 1868, Industrieller, Gründer der „Gutehoffnungshütte“
  • 1825, 21. November, Theodor König, † 27. Juni 1851 in Duisburg, Gründer der König-Brauerei
  • 1902, 28. Februar, Elsa Scholten, † 14. Oktober 1981 in Köln, Volksschauspielerin am Millowitsch-Theater in Köln
  • 1915, 2. Januar, Willy Bartock, † 19. März 1995, Schriftsteller
  • 1918, 14. Oktober, Hans Biallas, † 20. August 2009 in Duisburg, Fußballspieler
  • 1921, 7. Oktober, Dirk Dautzenberg, † 15. Februar 2009 in Wilhelmshaven, Schauspieler
  • 1921, 9. April, Adi Preißler, † 17. Juli 2003 in Duisburg, Fußballspieler
  • 1924, 18. August, Günther Stoll, † 10. Januar 1977 in Gelsenkirchen, Schauspieler
  • 1925, 7. Oktober, Fred Bertelmann, Schlagersänger (Der lachende Vagabund)
  • 1930, 26. September, Peter Steffen, Schlagersänger
  • 1935, 23. April, Dieter Kürten, Sportjournalist, ZDF-Sportstudio
  • 1937, 8. Februar, Manfred Krug, Schauspieler (Tatort) und Sänger
  • 1937, 22. Februar, Rolf Schafstall, ehem. Fußballspieler und -trainer
  • 1938, 21. März, Fritz Pleitgen, Fernsehjournalist, ehemaliger WDR-Intendant
  • 1940, 23. Januar, Werner “Eia” Krämer, † 12. Februar 2010 in Duisburg, Fußballspieler
  • 1951, 28. Juni, Rolf Milser, Olympiasieger im Gewichtheben
  • 1952, 19. August, Gabriela Grillo, Unternehmerin und ehemalige Dressurreiterin
  • 1954, 22. September, Uwe Lyko, Kabarettist (Herbert Knebel)
  • 1956, 24. Mai, Tom Fährmann, Kameramann und Fotograf
  • 1959, Christian Fries, Schauspieler, Regisseur, Musiker und Autor
  • 1962, 31. Dezember, Katy Karrenbauer, Schauspielerin
  • 1964, 18. Juli, Joachim Llambi, ehem. Turniertänzer und Wertungsrichter
  • 1965, 7. Dezember, Dirk Stermann, Kabarettist
  • 1967, 25. Januar, Nicole Uphoff, Olympiasiegerin im Dressurreiten
  • 1967,14. Oktober, Oliver Adler, Fußballspieler
  • 1968, 25. April, Thomas Strunz, ehem. Fußball-Nationalspieler, Europameister 1996
  • 1978, 8. Januar, Kai Magnus Sting, Kabarettist und Schriftsteller