Hohensyburg

Die Hohensyburg, auch Sigiburg oder Syburg genannt, befindet sich oberhalb des Zusammenflusses von Ruhr und Lenne in den Hengsteysee im südlichen Dortmunder Stadtteil Syburg. Die erste urkundliche Nennung erfolgt für das Jahr 775. Auf der Hohensyburg befindet sich der Vinicketurm, ein achteckiger, neugotischer und 26 Meter hoher Aussichtsturm. Innerhalb der Ruine befindet sich ein Kriegerdenkmal. Das Denkmal stelle einen liegenden gefallen Soldaten in der Uniform dar. Auf Höhe seines linken Unterschenkels wacht ein Adler. Neben der Burgruine befindet sich auf dem 245 Meter hohen Syberg das Kaiser-Wilhelm I. Denkmal ( erbaut 1893 bis 1902 ). Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke, bekannt auch als „der große Schweiger“ (* 26. Oktober 1800 in Parchim; † 24. April 1891 in Berlin) war ein preußischer Generalfeldmarschall und hatte als Chef des Generalstabes wesentlichen Anteil an den preußisch/deutschen Siegen im Deutsch-Dänischen Krieg, im Preußisch-Österreichischen Krieg und im Deutsch-Französischen Krieg. Das Reiterdenkmal von Kaiser-Wilhelm I. zeigt das er auf einem Pferd sitzt das ein Vorderbein in der Luft hat. Man sagt dass es eine bestimmte Bedeutung hat welche Beinstellung das Pferd hat: An der Beinstellung des Pferdes eines Reiterstandbildes sei zu erkennen, wie der Reiter ums Leben kam. Befinden sich die beiden Vorderbeine in der Luft so sei der Reiter im Kampf gestorben. Ist nur eines der Vorderbeine in der Luft so starb er an den im Kampf erlittenen Verletzungen. Steht das Pferd jedoch mit allen Beinen am Boden, so starb der Reiter nicht an den Folgen des Gefechts. Wobei man sagen muss, dass es keine generelle Norm bei Reiterstaturen ist.
Weblinks:
Route-Industriekultur, Wikipedia, Wikipedia Reiterdenkmal

Hohensyburg

Hohensyburgstraße
44265 Dortmund

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