Zeche Hannover
Die Zeche Hannover war ein Steinkohlen-Bergwerk. Zwischen 1859 und 1860 wurde bei dem Abteufen der Schächte 1 und 2 das Steinkohlengebirge erreicht. Über den Schächten entstanden zwei wuchtige Malakow-Türme mit einem dazwischen liegenden Maschinenhaus für die beiden Fördermaschinen. Im Rahmen der Rücknahme der Kohlenförderung wurde im Januar 1971 beschlossen, das Bergwerk Bochum 1973 stillzulegen. Die beiden Günnigfelder Schächte Hannover 3 und 4, die noch der Bewetterung dienten, wurden bereits 1972 verfüllt. Am 31. März 1973 wurde das Bergwerk unter der Leitung von Erich Ricken als letzter Bochumer Förderstandort stillgelegt.
Heute
Der erhaltene Teil der Zechenanlage wird als Museum genutzt. Der Malakow-Turm über Schacht 1 und das Maschinenhaus sind erhalten, sowie die Dampfmaschine mit Treibscheibenförderung von 1893. Die Fördermaschine wurde restauriert und kann mit einem Elektromotor in Gang gesetzt werden. Sie ist die älteste am Originalstandort erhaltene Dampfmaschine des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet.
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum-Hordel
Öffnungszeiten
April – Oktober: Mi – Sa 14.00 – 18.00 Uhr, So 11.00 – 18.00 Uhr
Für angemeldete Gruppen mit Führung ganzjährig: Di – Sa 9.00 – 18.00 Uhr
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