Eisenbahnmuseum
Das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen wurde 1977 auf dem Gelände des von 1916 bis 1918 erbauten und 1969 stillgelegten Bahnbetriebserk Bochum-Dahlhausen von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. gegründet. Das auf ca. 46.000m² gelegenem Grundstück ist das größte private Eisenbahnmuseum Deutschlands mit über 180 Fahrzeugen aus der Zeit von 1853 bis 1964. Mittelpunkt des Museums bilden der 14-ständige Lokomotivschuppen mit 20-Meter-Drehscheibe, Wasserturm, Werkstätten und Lokomotivbehandlungsanlagen wie Bekohlungsanlage, Wasserkran und Sandturm. Auch eine betriebsfähige 600-mm-Feldbahn ist vorhanden. Die gesamte Anlage des ehemaligen Bahnbetriebswerkes steht unter Denkmalschutz. Auf der Ruhrtalstrecke verkehrt der Museumszug vom Eisenbahnmuseum bis Hagen planmäßig an jedem 1. Sonntag der Monate April bis November mit einer Dampflok, außerdem verkehrt dort jeden Freitag und Sonntag von Mai bis Oktober der nostalgische Schienenbus der RuhrtalBahn. An jedem 3. Sonntag von April bis Oktober können die Besucher auf dem Führerstand einer kohlegefeuerten Dampflok mitfahren und dabei Heizer und Lokführer bei der Arbeit zusehen.
Weblinks:
Route-Industriekultur, Wikipedia, Eisenbahnmuseum-Bochum Dahlhausen














