Zeche Holland in Gelsenkirchen

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Veröffentlicht am 06 Dez 2009 in Kulturhauptstadt
Zeche Holland - GelsenkirchenDie Zeche Holland war ein Steinkohlen-Bergwerk in Gelsenkirchen-Ückendorf. Der  Schacht I wurde ab 1856 auf eine Teufe von 68 m ins Karbon abgeteuft und war bis 1963 in Betrieb, Schacht II folgte ebenfalls mit 68 m im gleichen Jahr und wurde 1958 aufgelassen. Die Wattenscheider Schächte III, IV, V und VI wurden 1873, 1898, 1907 und 1921 gebohrt, und wegen Erschöpfung der Kohle 1964, 1988 (Schacht IV und VI) und bereits 1935 (Schacht V) aufgegeben und mit Abraum verfüllt.  Die höchste Kohleförderung der Zeche Holland erfolgte im Jahr 1969 mit 1,7 Millionen Tonnen bei einer Belegschaft von knapp 3000 Beschäftigten. In den 70er Jahren wurde Holland mit der Zeche Zollverein zu einem Verbundbergwerk zusammengelegt und Ende der 80er Jahre schließlich stillgelegt.  Die Fördertürme der Zeche Holland I/II in Gelsenkirchen sind Malakowtürme und bis heute erhalten, es handelt sich um die einzige in Europa erhaltene Doppelmalakowturmanlage. Heute sind in den Türmen Wohnungen untergebracht.

Weblinks:
Route-Industriekultur, Wikipedia

Zeche Holland - Gelsenkirchen

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Zeche Holland I/II

Ückendorfer Straße
45886 Gelsenkrichen

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